Hoher Erlös
Wacker Construction gelingt Börsengang im zweiten Anlauf

Der Börsengang des Baumaschinenherstellers Wacker Construction ist im zweiten Anlauf geglückt. Das Unternehmen konnte alle angebotenen 18,4 Mill. Aktien für 22 Euro je Aktie und damit am oberen Ende der Preisspanne von 18 bis 22 Euro je Anteil platzieren.

dpa-afx MÜNCHEN. Das Volumen der Emission betrage damit knapp 405 Mill. Euro, teilte das Unternehmen am Montagabend in München mit. Die Platzierung war vielfach überzeichnet. 2006 war der Sprung auf das Börsenparkett mit Verweis auf ein schwieriges Umfeld kurzfristig abgesagt worden.

Aus der Kapitalerhöhung in Höhe von 7,5 Mill. Papieren fließen Wacker Construction 165 Mill. Euro zu. Zudem verkauften die Altaktionäre knapp 10,9 Mill. Anteile. Sie erlösten damit fast 240 Mill. Euro. Die Aktien der Wacker Construction Equipment AG sollen erstmals am 15. Mai im amtlichen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) gehandelt werden.

Der Streubesitz wird bei rund 36,1 Prozent liegen. Acht Prozent der Anteile hält das Unternehmen selbst, so dass die Altaktionäre noch rund 55,9 Prozent an Wacker Construction halten. Auf Basis des Platzierungspreises von 22,00 Euro beträgt die gesamte Marktkapitalisierung des Unternehmens - ohne eigene Aktien - rund eine Milliarde Euro.

Mit dem Erlös aus dem Börsengang will Wacker Construction nach eigenen Angaben seine Marktposition ausbauen und auch international wachsen. Der Schwerpunkt bei den geplanten Investition liegt im Ausbau des Geschäftsfelds Vermietung und im weiteren Aufbau des Bereichs Kompakt-Baumaschinen. Geplant sei der Ausbau von Produktionskapazitäten im In- und Ausland, insbesondere in den USA und Manila. Die Fertigungswerke in Korbach und Manila sollen in diesem Jahr fertig gestellt werden. In München soll ein Forschungs- und Entwicklungszentrum entstehen.

Zudem teilte das Unternehmen mit, dass der geplante Zusammenschluss mit Neuson Kramer jetzt auch in Österreich freigegeben wurde. Für den im Laufe des Jahres 2007 geplanten Zusammenschluss mit der Neuson Kramer Baumaschinen AG hat jetzt auch die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde die Freigabe erteilt. Die Freigabe durch das Bundeskartellamt in Deutschland war bereits letzte Woche erfolgt.

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