Indizien für schwache Kurse in dieser Woche verstärken sich
Charttechniker erwarten steigenden Dax

Der Dax wird nach einer kleinen Konsolidierung weiter anziehen und das Jahreshoch von 3 668 Punkten in Angriff nehmen. Darin sind sich technische Analysten einig. Nur das Ausmaß der Konsolidierung ist umstritten.

HB FRANKFURT. So geht Manfred Wolter, technischer Analyst bei der Landesbank Rheinland-Pfalz, davon aus, dass eine Konsolidierung nicht lange Bestand hat. „Die US-Indizes sind in guter Verfassung und werden den Dax mitziehen“, sagt Wolter.

Entscheidend für den Ausbruch nach oben sei die Linie, die sich aus der Verbindung der Höhepunkte vom 9. und 19. September ergibt. Der hieraus resultierende Widerstand liege derzeit im Bereich von 3 540 Punkten und falle jeden Tag um fünf Zähler.

Sollte diese Marke überschritten werden, habe der Dax zunächst Platz bis 3 700 Punkte und darüber hinaus sogar bis in den Bereich 3.900/3.950 Stellen. Nach unten hin sei der Index gut abgesichert. Bereits bei 3 482 Punkten biete die 38-Tage-Linie Halt. Bei aktuell 3 446 Zählern sei dann der jeden Tag um 25 Punkte steigende kurzfristige Aufwärtstrend angesiedelt.

Eine etwas stärkere Konsolidierung will Marcel Mußler, Herausgeber der Mußler-Briefe, nicht ausschließen. Voraussetzung hierfür sei allerdings das Unterschreiten zentraler Marken. „Die Indizien für eine Konsolidierungswoche verstärken sich, sobald der Dax unter das letzte Zwischenhoch bei 3 439 Punkten fällt und den kurzfristigen Aufwärtstrend bei 3 420 bis 3 520 bricht“, skizziert der Analyst die Lage. Allerdings bleibe auch in diesem Fall das Restrisiko überschaubar: „Mehr als die Trading-Unterstützung bei 3 325 Stellen drängt sich als Konsolidierungsziel nicht auf.“ Nach Abschluss der Konsolidierung rechnet er dann „mindestens“ mit einem neuen Zwischenhoch oberhalb von 3 512 Punkten.



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