Aktien
Infineon vorbörslich fest - Auftrag von Microsoft für Xbox

Infineon haben am Dienstag vorbörslich von einem Auftrag von Microsoft profitiert.

dpa-afx FRANKFURT. Infineon haben am Dienstag vorbörslich von einem Auftrag von Microsoft profitiert. Die Aktien von Europas größtem Chiphersteller stiegen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz auf 7,94 zu 8,02 Euro - am Vortag standen im Xetra-Handel plus 0,13 Prozent auf 7,71 Euro zu Buche. Der Leitindex Dax wird gut behauptet erwartet.

Händler werteten den Auftrag positiv, warnten aber vor einer Überbewertung. Am Markt werde über eine Größenordnung von lediglich rund zehn Mill. Dollar gesprochen. Der Händler einer US-Investmentbank sprach von einem "Non-Event". Dennoch sei der Auftrag positiv für die Stimmung in dem Titel, auch das Plus von 1,34 Prozent auf 470,25 Punkte im viel beachteten US-Halbleiterindex stütze den gesamten Sektor. Das Branchenbarometer hatte sich am Vorabend stetig aufwärts bewegt und nahe dem Tageshoch geschlossen.

JP Morgan sieht durch den Xbox-Auftrag zwar eine positive Wirkung auf die durchschnittlichen Verkaufspreise (ASP), eine materiell positive Veränderung sei aber nicht zu erwarten. Hierfür müsste der Einstieg in andere Segmente gelingen, so die Experten. Dieser sei bisher nicht zu sehen. Die Analysten senkten ihr Kursziel von 8,00 auf 7,50 Euro, das Urteil bleibt "Underweight".

Infineon hat einen Auftrag vom US-Softwarekonzern erhalten und wird für dessen neue Spielekonsole Xbox 360, deren zweite Generation am 24. November 2005 an den US-Markt gebracht wird, drei verschiedene Halbleiter liefern. Über den finanziellen Umfang des Auftrags wurde Stillschweigen vereinbart.

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