Aktien
Intel sehr schwach - Marge enttäuscht, JP Morgan stuft ab

Intel-Aktien sind am Mittwoch nach einem enttäuschenden Quartalsbericht unter Druck geraten. Die Anteile an dem weltgrößten Chiphersteller verloren am Abend 5,09 Prozent auf 27,25 Dollar und standen damit am Ende des Dow Jones Industrial Average (Djia) .

dpa-afx NEW YORK. Intel-Aktien sind am Mittwoch nach einem enttäuschenden Quartalsbericht unter Druck geraten. Die Anteile an dem weltgrößten Chiphersteller verloren am Abend 5,09 Prozent auf 27,25 Dollar und standen damit am Ende des Dow Jones Industrial Average (Djia) . Der Leitindex legte gleichzeitig 0,07 Prozent bei 10 653,57 Punkte zu.

Händler verwiesen auf die enttäuschende Bruttomarge als Hauptbelastung, die mit 56,4 Prozent sogar unter der Prognose von Intel geblieben sei. Auch der leicht über der Konsensprognose liegende Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal habe da nicht geholfen. Zudem sei die am Markt erhoffte Anhebung der Prognose für die Bruttomarge im Gesamtjahr ausgeblieben, betonten Händler. Intel-Aktien zählten zu den meistgehandelten Aktien an der Nasdaq und fielen mit dem Tagestief bei 26,01 Dollar zeitweise wieder auf ihr Niveau von Ende Juni zurück.

JP Morgan stufte Intel-Aktien in Reaktion auf den Quartalsbericht von "Overweight" auf "Neutral" ab. Die Experten begründeten den Schritt mit dem zunehmenden Preisdruck und der begrenzten Kapazität. Steigende Investitionen machten ein Übertreffen der aktuellen Schätzungen eher unwahrscheinlich.

Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) hat die Aktien dagegen unverändert mit "Buy" eingestuft und das Kursziel 32 Dollar bekräftigt. Die enttäuschende Marge sei zum Teil auf unerwartet hohe Anlaufkosten bei der Herstellung von Chips auf Grundlage der 65-Nanometer-Fertigungstechnologie zurückzuführen. Intel habe zudem Schwierigkeiten gehabt, die hohe Nachfrage zu befriedigen. Die Erhöhung der geplanten Investitionen auf 5,9 Mrd. Dollar in diesem Jahr stimme die Analysten aber zuversichtlich, dass Intel die im zweiten Halbjahr erwartete starke Nachfrage und damit sein Umsatzpotenzial voll ausschöpfen könne.

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