IPO-Gesamtvolumen wohl 4,75 Milliarden Dollar
Abgeordnete beantragen Verschiebung des Blackstone-Börsengangs

Der in Kürze geplante Börsengang der US-Beteiligungsgesellschaft Blackstone trifft auf Vorbehalte im Kongress, aus dessen Reihen eine Verschiebung des IPO beantragt wurde.

HB WASHINGTON. Der Vorsitzende des zuständigen Ausschusses im Repräsentantenhaus, Henry Waxman, bat die Börsenaufsicht (SEC) am Donnerstag, zunächst eine Anhörung im Kongress abzuwarten. In dem Brief Waxmans an SEC-Chef Christopher Cox heißt es, der Börsengang werfe Fragen auf. Die Öffentlichkeit und potenzielle Investoren würden durch den IPO neuen Unsicherheiten ausgesetzt. Auch fehlten notwendige Schutzmaßnahmen. Mitunterzeichner des Briefs ist auch der Abgeordnete Dennis Kucinich, der einen Kongress-Unterausschuss leitet. Beide Männer sind Mitglieder der demokratischen Partei, die den Kongress dominiert.

Der genaue Ausgabekurs der geplanten Blackstone-Aktie sollte noch am Donnerstag bekannt gegeben werden. Blackstone ging jüngst von einem Preis zwischen 29 und 31 Dollar für jede der 133,3 Millionen Aktien aus. Damit beliefe sich das Gesamtvolumen auf 4,75 Milliarden Dollar. Wegen der hohen Nachfrage dürfen die den IPO begleitenden Banken zusätzliche 20 Millionen Aktien verkaufen. Blackstone ist unter anderem an der Deutschen Telekom beteiligt.

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