Kaufpreis soll am 26. April festgelegt werden
Versatel schrumpft eigenen Börsengang

Die Eigentümer des deutsche Telekommunikationsunternehmen Versatel trennen sich beim anvisierten Börsengang von weniger Aktien als bislang verlautbart. Auch die Kapitalerhöhung liegt unter dem in der vergangenen Woche genannten Ziel. Sollte der IPO gelingen, wäre dies der größte des Jahres.

HB BERLIN. Insgesamt will Versatel bei dem für 27. April angepeilten Börsengang bis zu 28,58 Mill. Aktien für 29 bis 36 Euro anbieten. Der Emissionserlös beläuft sich damit auf bis zu knapp 1,03 Mrd. Euro. Wie Versatel am Donnerstag in Berlin mitteilte, werden bis zu 14 Mill. Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie bis zu 14,58 Mill. Aktien der Alteigentümer angeboten.

Bisher hatte es geheißen, dass bis zu 20 Mill. Papiere aus einer Kapitalerhöhung sowie bis zu 22,55 Mill. Aktien der Anteilseigner platziert werden sollen. Mit der jetzt veröffentlichten Preisspanne liegt die Bewertung des Unternehmens zwischen 1,28 und 1,58 Mrd. Euro und damit unter den in einigen Studien genannten rund zwei Mrd. Euro.

Sollte der Börsengang gelingen, wäre dies der größte des Jahres. Das Volumen bleibt jedoch unter demjenigen des Symrise-Börsengangs im vergangenen Herbst. Der Duftstoffehersteller hatte damals 1,4 Mrd. Euro erlöst. Die Zeichnungsrist für Versatel-Aktien läuft vom 20. bis 26. April. Der endgültige Kaufpreis soll am 26. April festgelegt werden.

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