Neuemission
Bayer-Tochter Covestro legt letzte Details fest

Der größte Börsengang seit dem Jahr 2000 steht an, die Bayer-Kunststofftochter Covestro geht an die Börse. Die Papiere werden am oberen Ende der zuletzt deutlich gesenkten Preissparte liegen.

LeverkusenDie Bayer-Kunststofftochter Covestro bringt ihre Aktien zu einem Preis von 24,00 Euro an die Börse - und liegt damit wieder am oberen Ende der kürzlich deutlich gesenkten Preisspanne. Anleger hätten bis Freitag deutlich mehr Aktien gezeichnet als überhaupt ausgegeben würden, teilte das Unternehmen mit.

Die Covestro-Papiere sollen an diesem Dienstag (6.10.) erstmals an den Börsen gehandelt werden. Es ist der größte Börsengang in Deutschland seit dem Boomjahr 2000. Covestro-Vorstandschef Patrick Thomas zeigte sich zufrieden, „besonders vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen am Kapitalmarkt“, sagte er. Der Bayer-Konzern nimmt damit 1,5 Milliarden Euro ein.

Das Unternehmen wollte seine Aktien ursprünglich für einen Preis zwischen 26,50 bis 35,50 Euro platzieren. Wegen der eingetrübten Stimmung am Aktienmarkt senkte die Bayer-Kunststofftochter die Preisspanne aber auf 21,50 Euro bis 24,50 Euro. Der Börsengang ist Teil eines großangelegten Umbaus des Bayer-Konzerns. Covestro beschäftigt mehr als 16 000 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von rund 12 Milliarden Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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