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Osteuropäische Immobilienmärkte weitgehend unabhängig von Westeuropa

Die osteuropäischen Immobilienmärkte entwickeln sich noch weitgehend unabhängig von der Konjunktur der westeuropäischen Länder. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag in Frankfurt vorgestellten Studie der Deutschen Gesellschaft für Immobilienfonds (Degi). Allerdings zeichne sich bereits ein Trend zu einer Angleichung der Zkyklen ab.

dpa-afx FRANKFURT. Die osteuropäischen Immobilienmärkte entwickeln sich noch weitgehend unabhängig von der Konjunktur der westeuropäischen Länder. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag in Frankfurt vorgestellten Studie der Deutschen Gesellschaft für Immobilienfonds (Degi). Allerdings zeichne sich bereits ein Trend zu einer Angleichung der Zkyklen ab.

"Besonders in Warschau, Budapest und Prag schlägt sich der zunehmende Reifegrad in einer Verringerung des Risikoaufschlags nieder", sagte Thomas Beyerle, Leiter des Degi Research. Für deutsche Investoren haben demnach osteuropäische und zunehmend auch außereuropäische Standorte eine große Bedeutung für die Risikodiversifikation ihrer Portfolios.

Prag nehme derzeit den Spitzenplatz bei Betrachtung der zyklischen Komponenten ein. Auch die anderen, in der Studie untersuchten osteuropäischen Märkte schneiden aus Sicht des Immobilienzyklus derzeit gut ab. Erstmals widmet sich den Angaben zufolge eine Investmentanalyse auch den baltischen Staaten, die noch nicht mit einem klassischen Immobilienmarktzyklus beschrieben werden können, aber von dem Beitritt in die Euro-Zone profitieren dürften.

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