Protektionismus trifft deutsche Firmen
Kursbremse Trump

PremiumDie geplante Steuerreform von US-Präsident Donald Trump könnte deutsche Unternehmen empfindlich treffen – insbesondere Pharmakonzerne und Autohersteller. Anleger müssen das bei ihren Investments berücksichtigen.

FrankfurtAn den Aktienbörsen wurde die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten gefeiert. Seine Pläne, Steuern zu senken und massiv in die Infrastruktur zu investierten, begeisterten die Anleger. Verdrängt wurden die Risiken. Erst langsam wird klar, welche Gefahren in der geplanten Reform der Unternehmensbesteuerung stecken – gerade für die Exportnation Deutschland. „Deutschlands hohe Leistungsbilanzüberschüsse sind US-Präsident Trump ein Dorn im Auge“, sagt Ulrike Kastens, Volkswirtin bei Sal. Oppenheim.

Am gestrigen Dienstag traf sich Trump mit rund 20 Konzernchefs etwa von General Motors, IBM oder Walmart, um über seine Pläne zu beraten. Bis Redaktionsschluss wurden keine Details bekannt. Zur...

 
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