Rückkaufprogramme von US-Konzernen
Das Ende der Aktien-Exzesse

PremiumMit milliardenschweren Aktienrückkäufen haben US-Firmen jahrelang ihre Gewinne geschönt, Kurse in die Höhe getrieben – und immense Schulden angehäuft. Das ist nun vorbei. Hauptgrund ist ein Umdenken bei den Anlegern.

Düsseldorf„Solange die Musik spielt, muss man tanzen“, lautet eine Börsenmaxime. Will heißen: Solange die Kurse steigen, sollen Anleger ordern. Als in den vergangenen Jahren die Weltkonjunktur schwächelte und die Konzerngewinne sanken, stellten viele Unternehmen auf Dauermusikberieselung um. Sie ließen die Kurse tanzen, indem sie immer mehr eigene Anteilsscheine zurückkauften und vernichteten. Das verknappte an der Börse das Angebot und erhöhte zugleich den Gewinn je verbliebener Aktie. Beides trieb die Kurse – die an der Wall Street sogar auf ein Allzeithoch.

Jetzt ist die Party zu Ende. Die US-Konjunktur erholt sich, die Unternehmen überwinden ihre Gewinnstagnation, doch die Vorstände halten...

 
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