Aktien
Sanofi-Aventis schwach - Frühe Gewinne eingebüßt

Die Aktien von Sanofi-Aventis haben ihre frühen Gewinne am Dienstag innerhalb der ersten beiden Handelsstunden eingebüßt und sind knapp ins Minus gerutscht. Nach der Vorlage des Zwischenberichts war der Kurs im frühen Handel bis auf 59,40 € gestiegen, gegen 11.25 Uhr verbuchten die Titel ein Minus von 1,69 % bei 58,05 €. Der Eurostoxx 50 fiel um 0,56 % auf 2 681,99 Zähler.

dpa-afx PARIS. Die Aktien von Sanofi-Aventis haben ihre frühen Gewinne am Dienstag innerhalb der ersten beiden Handelsstunden eingebüßt und sind knapp ins Minus gerutscht. Nach der Vorlage des Zwischenberichts war der Kurs im frühen Handel bis auf 59,40 € gestiegen, gegen 11.25 Uhr verbuchten die Titel ein Minus von 1,69 % bei 58,05 €. Der Eurostoxx 50 fiel um 0,56 % auf 2 681,99 Zähler.

Das Halbjahresergebnis habe am oberen Rand der Analystenschätzungen gelegen, sagten Händler. Der alte Pharmakonzern Sanofi-Synthelabo hatte zuvor nach einem deutlichem Gewinnsprung im ersten Halbjahr die Prognose vor Sondereffekten aus der Übernahme von Aventis bestätigt. Bis Ende Juni stieg der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 1,391 Mrd. € um 25 % auf 1,733 Mrd..

Die Analysten von Exane BNP Paribas bestätigten ihre "Outperform"-Einstufung mit dem Hinweis, dass das Ergebnis über den eigenen Schätzungen und über dem Marktkonsens gelegen habe. "Die starke Margen-Verbesserung ist vor allem dem Geschäftsmix und dem starken Wachstum von Plavix und Aprovel in den USA zu verdanken," schrieb Analyst Frederic Desdouits.

Die Analysten der Landesbank Rheinland Pfalz (LRP) wiesen in einer Studie darauf hin, Sanofi-Aventis künftig als Einheit zu betrachten. Sie setzten das Kursziel auf 55 € je Aktie, nachdem zuvor 50 € je Sanofi-Synthelabo Anteil angepeilt wurden. Das Rating lautet "Underperformer". Dabei hoben sie hervor, dass sich die vorgelegten Zahlen letztmals auf Sanofi-Synthelabo beziehen. Eine pro forma Konsolidierung habe "leider nicht stattgefunden", so Analyst Alexander Groschke. Sanofi habe die Gewinne wie erwartet um 21 % gesteigert. Treiber seien Plavix mit 35 % Wachstum auf 818 Mill. € im Halbjahr und Eloxatin mit 52 % auf 541 Mill. € gewesen, so Groschke weiter.

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