Sechster Börsenneuling in diesem Jahr
Inticom will im November an die Börse

Im November will der Hersteller elektronischer Bauteile, Inticom Systems AG, den Gang an die Börse wagen. Die Passauer Gesellschaft wäre damit der sechste Börsenneuling in Deutschland in diesem Jahr.

HB FRANKFURT/M. Inticom begründete am Mittwoch die Umsetzung der Börsenpläne noch in diesem Jahr mit der notwendigen Ausweitung der Produktionskapazitäten angesichts der hohen Kundennachfragen. „Die avisierten Aufträge und die in den vergangenen Tagen eingegangenen Orders erfordern eine schnelle Erhöhung der Kapazitäten“, sagte Vorstand Otto Mayerhofer. Angaben über das Emissionsvolumen wollte er nicht machen. Mayerhofer bekräftigte seine Aussagen von Anfang Oktober, dass es eine Kapitalerhöhung geben werde. Mit den Geldern aus dem Börsengang will die 160 Mitarbeiter zählende Inticom neben der Erweiterung der Produktionskapazitäten auch ihre Aktivitäten im Ausland voranbringen. Die Notierungsaufnahmen im Prime Standard werde von der Wertpapierbank Concord Effekten AG federführend begleitet.

Für das laufende Jahr visiert der Börsenkandidat einen Umsatzsprung auf mindestens 16 Millionen Euro nach sechs Millionen Euro im Vorjahr an. Nach Angaben von Mayerhofer schreibt die Firma seit ihrer Gründung im Jahr 2000 unter dem Strich schwarze Zahlen. Inticom stellt für Telekommunikationsgesellschaften so genannte Splitter für die DSL-Breitbandtechnik (schneller Internet-Zugang) her. Diese ermöglichen eine Trennung des Datenverkehrs von der Sprachtelefonie. Neben dem Telekommunikationssektor ist der Spezialist für analoge Schaltungstechnik auch in der Automobilelektronik aktiv.

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