Aktien
SG bestätigt europäischen Versicherungssektor mit 'Overweight'

Die Societe Generale (SG) hat den europäischen Versicherungssektor nach dem verheerenden Seebeben mit "Overweight" bestätigt.

dpa-afx PARIS. Die Societe Generale (SG) hat den europäischen Versicherungssektor nach dem verheerenden Seebeben mit "Overweight" bestätigt. Die Flutwellen (Tsunamis) in Südasien seien eine menschliche Tragödie, doch für die Versicherer seien die Belastungen aber vermutlich begrenzt, hieß es in einer Studie am Mittwoch. Nach wie vor sei es aber schwer, die versicherten Verluste zu beziffern.

Allerdings seien die Verluste wahrscheinlich begrenzt im Verhältnis zum Ausmaß des Ereignisses und der vorangegangenen Naturkatastrophen in diesem Jahr, schrieben die Analysten. Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück hatte bekannt gegeben, er gehe insgesamt von Verlusten von mehr als zehn Mrd. Euro aus und erwarte, dass die eigene Last bei unter 100 Mill. Euro liege. Es gebe keinen Grund, die Jahresprognosen zu überarbeiten. "Auch die Hannover Rück hat ihr Jahresziel bestätigt", hieß es in der Analyse weiter.

Einige Erstversicherer wie die Allianz hätten ebenfalls gesagt, dass die Forderungen aus der Seebebenkatastrophe das Jahresergebnis nicht belasten dürften. "Wir erwarten daher weitere Meldungen seitens der Unternehmen, die dies bestätigen, auch wenn es immer noch schwierig ist, die genaue Schadenshöhe zu diesem Zeitpunkt zu bestimmen", so die Experten. Hauptgrund der als relativ gering eingeschätzten Belastungen für die Versicherer sei, dass die Versicherungsquote in den betroffenen Ländern recht gering sei.

Daher würden die bisherigen Einstufungen für die Versicherer-Aktien beibehalten. Münchener und Hannover Rück wurden mit "Buy" bestätigt. Swiss Re wurden ebenfalls mit "Buy" bestätigt und blieben auf der "Premium List". Converium wurden mit "Sell" bestätigt und Scor mit "Hold". Auch Allianz bestätigten die SG-Analysten mit "Hold". AXA gehöre zu den bevorzugten Werten der SG.

Gemäß der Einstufung "Buy" erwartet die SG, dass die entsprechende Aktie den Index um mehr als zehn Prozent schlagen wird. Mit "Hold" geht die Bank davon aus, dass sich die Aktie im Gleichklang mit dem Index entwickeln wird und mit "Sell" rechnet sie damit, dass sich die Aktie um mehr als zehn Prozent schwächer als der Index entwickeln wird. Alle Angaben beziehen sich auf einen Zeitraum von zwölf Monaten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%