Skeptiker warnen aber davor, jetzt noch auf den fahrenden Zug aufzuspringen
Staatsausgaben kurbeln US-Börse an

Der alte John Maynard Keynes darf sich bestätigt fühlen. Denn die positiven Firmen- und Konjunkturnachrichten aus den USA lesen sich wie eine moderne Anwendung der Theorie des britischen Ökonoms: Man investiere einige hundert Milliarden Dollar aus der eigentlich leeren Staatskasse, senke zusätzlich die Steuern und drücke die Notenbankzinsen auf historische Tiefstände – und, siehe da, die Konjunktur erholt sich.

NEW YORK. „Die US-Regierung schiebt die Wirtschaft mit aller Kraft an, und die Firmenergebnisse im vergangenen Quartal zeigen, dass es funktioniert“, sagt Chuck Hill, Research-Direktor des Finanzdatendienstes Thomson First Call. Auch wenn der konservative US-Präsident George W. Bush den eher links orientierten Theoretiker Keynes nie erwähnt – sein Handeln entspricht ganz Keynes’ Idee, Konjunkturflauten durch gezielte Impulse zu überwinden.

Der Erfolg kann sich sehen lassen: Die Investmentbank Goldman Sachs schätzt, dass die US-Wirtschaft im dritten Quartal mit einer gerade zu Jahresrate von 6 % gewachsen ist. Die börsennotierten US-Unternehmen konnten ihre Erträge noch wesentlich stärker steigern. First-Call-Direktor Hill nimmt an,...

 
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