Solarworld-Aktie unter der Lupe
Zu nah an der Sonne

PremiumSolarworld hat schon viel Aktienkapital verbrannt. Trösten können sich Anleger nur damit, dass der Photovoltaikkonzern noch lebt. Doch die Zukunft ist ungewiss. Börsenexperten raten, die Finger von den Papieren zu lassen.

DüsseldorfWenn es darum geht, möglichst viel Kapital zu vernichten, ist Solarworld Spitze. Auf Fünf-Jahres-Sicht ist der Aktienkurs des größten deutschen Photovoltaikkonzerns um über 99 Prozent eingebrochen. Die Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz kürte Solarworld deshalb bereits zweimal zum Kapitalvernichter des Jahres. Trösten können sich die Aktionäre des Bonner Unternehmens nur damit, dass Solarworld noch lebt, während viele deutsche Solarmodulhersteller pleitegingen. Doch nun geht es auch bei Solarworld um die Existenz.

Vergangene Woche stellte ein US-Gericht klar: Solarworld wird einen überlebenswichtigen Rechtsstreit in erster Instanz verlieren. Der Siliziumhersteller Hemlock Semiconductor verklagt Solarworld wegen angeblich nicht eingehaltener Lieferverträge auf Schadensersatz in der Höhe...

 
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