Streubesitz liegt zunächst bei 30 Prozent
Artec teilt Aktien am unteren Ende der Preisspanne zu

Der Börsenkandidat Artec Technologies hat seine Aktien nur zum Mindestpreis an den Mann gebracht.

HB FRANKFURT. 650 000 Papiere aus einer Kapitalerhöhung seien zu jeweils fünf Euro zugeteilt worden, teilte das Unternehmen aus dem niedersächsischen Diepholz am Freitag mit. Altaktionär Hoffmann New Energy habe die von ihm offerierten 97.500 Aktien anders als geplant nicht abgegeben. Das auf die digitale Übertragung von Fernsehsendungen spezialisierte Unternehmen mit zwölf Mitarbeitern hatte seine Preisspanne auf fünf bis sieben Euro von zunächst sieben bis neun Euro gesenkt. Damit nimmt Artec aus dem Gang an das schwach regulierte Börsensegment Entry Standard vor Kosten 3,25 Millionen Euro ein. Gehofft hatte das Unternehmen auf bis zu 5,85 Millionen Euro.

Die Erstnotiz der Aktien ist für den kommenden Freitag geplant. Die Einnahmen aus dem Börsengang will Artec in den Ausbau des Vertriebs stecken. Die 2000 gegründete Firma hat im vergangenen Jahr 1,7 Millionen Euro umgesetzt. Der operative Gewinn (Ebit) betrug rund 800.000 Euro.

Die Baader Wertpapierhandelsbank begleitet den Börsengang. Der Streubesitz liegt zunächst bei 30 Prozent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%