Aktien
US-Arbeitsmarktdaten keine zu große Bedeutung beimessen - MM Warburg

Aus ökonomischer Sicht soll nach Einschätzung von M.M. Warburg den monatlichen US-Arbeitsmarktdaten keine zu große Bedeutung beigemessen werden. Dies erscheine von der Datenqualität her "in keinster Weise gerechtfertigt", heißt es in einer am Mittwoch in Hamburg veröffentlichten Studie. Das Gebaren vor Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten habe zuletzt "beinahe hysterische Züge" angenommen.

dpa-afx HAMBURG. Aus ökonomischer Sicht soll nach Einschätzung von M.M. Warburg den monatlichen US-Arbeitsmarktdaten keine zu große Bedeutung beigemessen werden. Dies erscheine von der Datenqualität her "in keinster Weise gerechtfertigt", heißt es in einer am Mittwoch in Hamburg veröffentlichten Studie. Das Gebaren vor Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten habe zuletzt "beinahe hysterische Züge" angenommen.

Dies sei einerseits zwar verständlich, wenn man bedenke, dass der private Verbrauch rund 70 % des amerikanischen Bruttoinlandsproduktes ausmache und die wichtigste Erklärungsgröße zur Bestimmung des privaten Verbrauchs die Lohn- und Gehaltssumme ist. Andererseits sei das Aufheben, das die Aktien- und Rentenmärkte um die monatlichen Daten machten, aus ökonomischer Sicht "wenig verständlich", wenn man die Datenqualität und die statistische Güte der veröffentlichten Zahlen in Augenschein nehme, schreiben die Experten.

Nachdem vor der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten die Sorge bestanden hatte, dass die Erwartung von 150 000 neuen Stellen verfehlt werden könnte, dürfte der Jobzuwachs von 144 000 im August sowie die Aufwärtsrevision der Juni- und Juli-Daten um insgesamt 59 000 Stellen den Aktienmärkten etwas Rückenwind verschaffen. Damit werde das Bild einer weiterhin moderat wachsenden US-Wirtschaft aufrechterhalten. Das Lotteriespiel gehe in die nächste Runde.

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