Aktien
VW fest - Goldman hebt auf 'In-Line', CSFB weiter 'Outperform'

Nach positiven Analystenkommentaren haben Volkswagen-Aktien am Donnerstag ihren Aufschwung vom Mittwoch fortgesetzt. Das Papier des Autobauers stieg gegen 10.15 Uhr um 1,04 Prozent auf 34,86 Euro, während der Leitindex Dax um 0,26 Prozent auf 4 060,19 Punkte anzog. Der Titel hatte bereits am Vortag nach der Verpflichtung des früheren Daimler-Chrysler-Managers Wolfgang Bernhard bis Handelsende um 7,88 Prozent zugelegt.

dpa-afx FRANKFURT. Nach positiven Analystenkommentaren haben Volkswagen-Aktien am Donnerstag ihren Aufschwung vom Mittwoch fortgesetzt. Das Papier des Autobauers stieg gegen 10.15 Uhr um 1,04 Prozent auf 34,86 Euro, während der Leitindex Dax um 0,26 Prozent auf 4 060,19 Punkte anzog. Der Titel hatte bereits am Vortag nach der Verpflichtung des früheren Daimler-Chrysler-Managers Wolfgang Bernhard bis Handelsende um 7,88 Prozent zugelegt.

Händler verwiesen übereinstimmend auf positive Analystenkommentare. Die Verpflichtung des neuen Managers Wolfgang Bernhard sei ein bedeutendes Ereignis und verdeutliche, dass der VW-Konzern die Notwendigkeit einer fundamentalen Restrukturierung erkannt habe, hieß es bei Goldman Sachs. Die Analysten der US-Investmentbank hoben den Titel daher von "Underperform" auf "In-Line".

Auch die Experten von CSFB begrüßten den Wechsel von Bernhard zu VW. Sie bestätigten die Aktie mit "Outperformer". Nach Einschätzung von Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) ist die Verpflichtung ein weiterer Schritt, die dringenden Kostenprobleme anzugehen. Dennoch bestätigten sie den Titel lediglich auf "Reduce" mit einem Kursziel von 30 Euro.

Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) stufte die VW-Aktie von "Marketperformer" auf " Outperformer" hoch. Analyst Michael Punzet verwies auf den Ruf Bernhards als "harten Sanierer". Das Kursziel hob Punzet von 40 auf 45 Euro an.

Nach Einschätzung des Auto-Experten Ferdinand Dudenhöffer droht der VW-Belegschaft mit der Verpflichtung des neuen Managers Wolfgang Bernhard ein noch härterer Sparkurs. "Die VW-Arbeiter müssen sich nach dem Wechsel von Wolfgang Bernhard nach Wolfsburg auf harte Sparmaßnahmen einstellen", sagte der Leiter des Center Automotive Research der "Berliner Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). Schon bald werde sich der Ex-Daimler-Chrysler-Mann an die Optimierung der Fabriken und an die Senkung der Produktionskosten machen. Dudenhöffer betonte: "Die Produktionskosten bei Volkswagen in Deutschland sind zehn Prozent zu hoch, um wettbewerbsfähig zu sein."

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