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Yukos-Affäre in Russland hält die Ölpreise hoch - Société Générale

dpa-afx FRANKFURT. Die Yukos-Affäre in Russland hält nach Einschätzung der Société Générale die Ölpreise hoch. Eine Entspannung bei den Ölpreisen werde es vorerst nicht geben, heißt es in einer am Montag in Frankfurt veröffentlichten Analyse.

dpa-afx FRANKFURT. Die Yukos-Affäre in Russland hält nach Einschätzung der Société Générale die Ölpreise hoch. Eine Entspannung bei den Ölpreisen werde es vorerst nicht geben, heißt es in einer am Montag in Frankfurt veröffentlichten Analyse.

"Wird das Wachstum der russischen Öl-Exporte gebremst, bleiben die Rohölpreise signifikant höher", erwartet Analystin Deborah White. Tatsächlich gebe es einen Zusammenhang zwischen den Ölpreisen und der Entwicklung in Russland.

Die Rohölpreise hatten zuletzt historische Höchststände erreicht, unter anderem weil die harten Methoden der russischen Behörden, fällige Steuern vom russischen Ölkonzern Yukos einzufordern, die Produktion des Öl-Giganten von 1,7 Mill. Barrel (159 Liter) pro Tag ganz oder teilweise zu unterbrechen drohten. Russland vereinigt auf sich den Hauptteil der zusätzlichen Fördermengen außerhalb der Opec-Staaten.

Während die Produktionsmenge in Russland in den vergangenen zwölf Monaten um 800 000 Barrel pro Tag gestiegen sei, habe die Steigerung in allen anderen Nicht-Opec-Staaten zusammen lediglich 300 000 Barrel pro Tag betragen, heißt es in der Studie. Der Markt habe bislang damit gerechnet, dass die Fördermenge in Russland 2005 um weitere 400 000 bis 500 000 Barrel pro Tag steige.

Daran habe Société Générale mittlerweile aber Zweifel. Demnach könnte die russischen Lieferungen dadurch gefährdet werden, dass die Ausmaße der Yukos-Affäre Investitionen behindern und die Exportkapazitäten in einem Papierkrieg gefesselt werden.

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