Zweiter China-IPO auf Frankfurter Parkett
Asian-Bamboo-Aktien kosten je 17 Euro

Der in Frankfurt an die Börse strebende chinesischen Bambusplantagen-Betreiber Asian Bamboo gibt seine Aktien zu je 17 Euro aus. Der Preis liege am oberen Ende der bei 13,50 beginnenden Preisspanne, teilte die Gesellschaft in der Nacht zum Donnerstag mit.

HB FRANKFURT. Die Nachfrage habe das Angebot von 5,6 Millionen Aktien um etwa das 15-fache übertroffen. Das Börsendebüt der 95 Millionen Euro schweren Emission im stark regulierten Prime Standard ist für Freitag vorgesehen.

Asian Bamboo wäre nach dem Müllverbrennungsanlagenbauer Zhongde im Sommer das zweite Unternehmen aus China, das sich auf das Frankfurter Börsenparkett wagt. Mit Greater China Precision Components (GCPC) und Vtion Wireless stehen noch zwei weitere Firmen aus dem Reich der Mitte in den Startlöchern für eine Notierung in Frankfurt in diesem Jahr.

Mit dem frischen Kapital will Asian Bamboo, die ihren Geschäftssitz in Hamburg haben, unter anderem weitere Bambusplantagen pachten. Derzeit betreibt die Gesellschaft 13 Bambusplantagen in der chinesischen Provinz Fujian und verkauft die Ernte auf dem chinesischen Markt.

Bambus wird für Bodenbeläge, als Baumaterial und zur Papierherstellung verwendet. Die 300 Mitarbeiter starke Firma setzte im ersten Halbjahr dieses Jahres 5,37 Millionen Euro um und erzielte dabei einen Überschuss von 1,62 Millionen Euro. Der Streubesitz dürfte sich nach dem Börsengang auf rund 44 Prozent belaufen.

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