Was es zu beachten gilt
Fallstricke und Risiken

Wer sich strikt an die Vorgaben hält, verpasst zahlreiche Chancen. Experten raten daher zu Mischformen. Doch wer zwischen verschiedenen Anlagestilen variiert, sollte auf Ausrichtung, Marktabhängigkeit und Konzentration achten.
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Ausrichtung: Gerade Investoren, die blind einem einzigen Anlagestil vertrauen, entfernen sich im Laufe der Zeit häufig von ihrem eigentlich optimalen Verhältnis zwischen Chancen und Risiken. Am Ende erhält der Anleger schließlich ein Portfolio, das nicht mehr seiner ursprünglichen Vorstellung entspricht.

Marktabhängigkeit: Viele Strategien sind zwar in einzelnen Marktphasen sehr erfolgreich, zeigen dafür aber bei anderen Tendenzen an den Börsen ihre Schattenseite. So profitierten beispielsweise Growth-Investoren beim Aufstieg der New Economy in einem besonders starken Maß, mussten aber beim Zusammenbruch des Neuen Marktes auch die höchsten Verluste verbuchen. Wer daher allein auf einen Anlagestil setzt, muss mit kräftigen Schwankungen rechnen. Diese sind beispielsweise problematisch, wenn der Anleger einmal in einer ungünstigen Börsenphase Geld aus seinem Depot braucht.

Konzentration: Durch die vorher bereits festgelegte Fokussierung auf bestimmte Anlagegruppen, ist es häufig schwer, für eine ausreichende Diversifikation im Portfolio zu sorgen. Dieser Effekt wird noch verstärkt, da ohnehin viele Investoren vor allem auf Aktien aus ihrem eigenen Land oder aus einer Branche setzen, mit der sie sich gut auskennen.

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