Anlegerskandal: Zamek-Anleger sollen die Suppe auslöffeln

Anlegerskandal
Zamek-Anleger sollen die Suppe auslöffeln

PremiumEin Jahr nach der Insolvenz läuft der Betrieb bei der Traditionsfirma Zamek wieder. Doch die Anleger sind angeschmiert: Von dem Geld aus der Anleihe bekommen sie fast nichts zurück. Der „Suppenkönig“ schweigt indes.

FrankfurtDie gute Nachricht zuerst: Ein Jahr nach der Insolvenz läuft der Betrieb der Düsseldorfer Traditionsfirma Zamek weiter, wenn auch mit weniger Mitarbeitern. Die schlechte Nachricht: Anleger müssen die Suppe auslöffeln. Sie haben 45 Millionen Euro in die Mittelstandsanleihe von Zamek investiert – und sehen wohl nur einen Bruchteil davon wieder.

Insolvenzverwalter Christoph Niering stellt den Gläubigern derzeit nur eine Quote von einem Prozent in Aussicht. So steht es in einem Bericht aus dem Insolvenzverfahren, der dem Handelsblatt vorliegt.

Die Traditionsfirma aus Düsseldorf hatte im Februar 2014 die Insolvenz beantragt. Zuvor hatte sich Zamek mit einer Mittelstandsanleihe 35 Millionen Euro...

 
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