Anleihemärkte
Hinweise auf Inflation treiben Renditen

Die rückläufigen US-Verbraucherpreise haben am gestrigen Donnerstag den Anleihemärkten nur einen kurzen Schub gegeben. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Konsumentenpreise um 0,5 Prozent. Entscheidend waren dagegen die späteren Kommentare von regionalen Notenbankpräsidenten.

cü FRANKFURT. Sie wiesen auf anhaltende Inflationsgefahren hin. In die gleiche Richtung wirkte der Konjunkturindex für die Region Philadelphia, der zum ersten Mal seit drei Monaten zulegte. Andere Konjunkturdaten beeinflussten die Anleihemärkte kaum.

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe legte bis zum späten Abend auf 4,66 Prozent zu. Als Effektivverzinsung der gleich laufenden Bundesanleihe wurden 3,76 Prozent errechnet.

Der für die europäischen Bondmärkte entscheidende Terminkontrakt Bund-Future fiel nach seinem Anstieg auf ein Tageshoch von 118,17 Prozent deutlich auf 117,66 Prozent. „Sonderlich ausgeprägt war der Kursanstieg nicht“, sagte Ulrich Wortberg, Rentenstratege bei Helaba Trust. Dies und die Tatsache, dass der Bund-Future seine Gewinne wieder abgab, seien Zeichen dafür, dass der Rentenmarkt zumindest kurzfristig nach oben hin ausgereizt sei.

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