Anleihemärkte
Risikoscheu der Anleger treibt Bondkurse hoch

Die Flucht in die Qualität hat am Mittwoch das Geschehen an den Anleihemärkten in den USA und Europa bestimmt.

HB FRANKFURT. Anhaltende Befürchtungen wegen der Subprime-Krise um bonitätsschwache private Hypothekenschuldner in den USA, sinkende Aktienkurse weltweit sowie schwache US-Konjunkturdaten ließen die Investoren zu den als sicher geltenden Staatsanleihen greifen.

Das trieb die Anleihekurse nach oben, europäische Staatspapiere verzeichneten den stärksten Kursanstieg seit zwei Monaten. Im Gegenzug fiel die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe bis zum späten Nachmittag um sechs Basispunkte auf 4,53 Prozent. Der Kurs des Terminkontrakts Bund-Future gewann 49 Basispunkte auf 111,08 Prozent. Zehnjährige US-Treasuries rentierten deutlich niedriger bei 5,04 Prozent. Der überraschend starke Rückgang bei den Auftragseingängen für langlebige Konsumgüter deutet auf eine geringere Wachstumsdynamik der US-Wirtschaft hin.

Das Land Niedersachsen platzierte eine fünfjährige Jumbo-Landesschatzanweisung über eine Mrd. Euro mit einem Kupon von 4,625 Prozent. Eine zweijährige Anleihe über zwei Mrd. Euro legte die KfW Bankengruppe auf, der Zinsschein liegt bei 4,375 Prozent.

In den USA stand am Abend noch die Auktion einer fünfjährigen Anleihe über 13 Mrd. Dollar an.

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