Anleihen
Anleihekäufer fürchten Enttäuschungen

An den Anleihemärkten galt das Interesse der Akteure zu Wochenbeginn der in dieser Woche anstehenden Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank. „Am Ende wird wohl die siebzehnte Leitzinserhöhung in Folge um 25 Basispunkte auf 5,25 Prozent stehen“, sagte Thomas Weidmann von der Helaba.

FRANKFURT. Für eine Anhebung um 50 Basispunkte, wie von manchen Marktbeobachtern befürchtet, sieht Bill Dudley von Goldman Sachs keinen Anlass. Wichtiger als die Entscheidung selbst ist indes die Frage, ob damit das Ende im Zinserhöhungszyklus gekommen ist oder nicht. „Die Hoffnung auf eine Zinspause hängt am seidenen Faden“, sagte Weidmann.

Notenbanker in den USA und Europa hatten in Kommentaren zuletzt Inflationsgefahren vor Konjunktursorgen in den Vordergrund gerückt. Enttäuschungen am Bondmarkt seien daher vorprogrammiert, hieß es im Handel. In diesem unsicheren Umfeld gab der auf Grund eines rückläufigen französischen Geschäftsklimaindex zunächst festere September-Bund-Future im Tagesverlauf nach. Er lag nach dem Tageshoch von 115,37 am Abend vier Basispunkte niedriger bei 115,11 Punkten. Die Rendite zehnjähriger Euro-Staatsanleihen lag zum Schluss auf unverändertem Niveau bei 4,08 Prozent. Zehnjährige US-Treasuries rentierten zwei Basispunkte höher bei 5,24 Prozent.

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