Anleihen
Anleihemärkte tendieren uneinheitlich

Die Anleihemärkte in Europa und den USA haben sich am Dienstag uneinheitlich entwickelt. In den USA fielen Daten zum US-Häusermarkt und der Index der Fed Richmond besser aus als erwartet, was die Konjunktursorgen am Markt minderte. Zudem drückt in den USA die hohe Emissionstätigkeit in dieser Woche auf die Kurse.

FRANKFURT. Zweijährige Treasuries verzeichneten zunächst den siebten Tag in Folge Kursverluste. Am Nachmittag erholte sich die Rendite dann wieder auf das Vortagesniveau von 2,17 Prozent. Zehnjährige US-Staatsanleihen rentierten zuletzt bei 3,71 Prozent leicht unter dem Vortagesniveau.

In Europa reduzierten Investoren angesichts der Äußerungen von EZB-Ratsmitglied Christian Noyer (siehe Devisen) ihre Wetten auf sinkende Leitzinsen. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen stieg drei Basispunkte auf 4,14 Prozent. Der Terminkontrakt Bund Future verlor 29 Basispunkte auf 113,78 Prozent.

Am Primärmarkt platzierte Griechenland eine dreijährige Anleihe mit einem Volumen von 1,6 Mrd. Euro, die Emission war 2,9-fach überzeichnet. Japan beschaffte sich über 20-jährige Papiere 799,2 Mrd. Yen (4,4 Mrd. Euro). Die USA hatten inflationsgeschützte Anleihen (TIPS) mit einem Volumen von acht Mrd. Dollar und einer Laufzeit von fünf Jahren angekündigt.

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