Anleihen
Bondmärkte hoffen auf US-Zinspause

Unsicherheit dominiert die Bondmärkte. „Zunehmend schwankungsanfällig“, urteilt die DZ Bank. „Um einen positiven Trend am Rentenmarkt einzuleiten, ist die Stimmung momentan zu negativ.“ Auf Wochensicht rechnet die Bank mit weiteren Kursverlusten.

mak FRANKFURT. Diese Prognose bestätigte sich bereits gestern nach Veröffentlichung des Geschäftsklima-Index für das US-Dienstleistungsgewerbe. Europäische Anleihen verloren, nachdem sie am Freitag von unerwartet schwachen US-Arbeitsmarktdaten profitiert hatten. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen stieg auf 3,96 Prozent, nach 3,92 Prozent am Freitag. Die zehnjährige US-Staatsanleihe rentierte mit 5,02 Prozent ebenfalls höher. Der Bund-Future verlor 24 Ticks auf 116,07 Punkte. Der Handel war eingeschränkt, weil in mehreren Euro-Ländern Feiertag war. Am Freitag hatte die Nachricht Auftrieb gegeben, dass in den USA außerhalb der Landwirtschaft im Mai nur 75 000 und nicht wie erwartet 175 000 neue Stellen geschaffen worden waren. Das hatten Investoren als Signal für eine Zinspause gewertet.

In dieser Woche dürfte die Sitzung des EZB-Rats am Donnerstag im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Sollte die EZB wie erwartet ihre Inflationprognosen nach oben revidieren, dürfte das den Rentenmarkt erneut unter Druck bringen.

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