Anleihen
Bund-Rendite sinkt trotz höherer Inflation

Die deutlichen Gewinne am US-Anleihemarkt vom späten Montag haben am Dienstag die europäischen Anleihekurse beflügelt. In den USA gaben dagegen die Kurse der Treasuries in einer Gegenbewegung nach.

HB FRANKFURT. Am US-Markt spekulierten Händler zudem, bei den derzeit niedrigen Renditen werde die Nachfrage in zwei für diese Woche anstehenden Emissionen von US-Staatsanleihen geringer ausfallen, was ebenfalls auf die Kurse am Sekundärmarkt drückte. Leicht stützend wirkte hingegen am Nachmittag das unerwartet niedrig ausgefallene US-Verbrauchervertrauen für November, das die Aussicht auf Zinssenkungen erhöhte, ebenso wie die schwachen Daten zum US-Hausmarkt.

Der überraschend hoch ausgefallen Ifo-Index zu den Konjunkturerwartungen sowie ein Anziehen der Inflation in einer Reihe deutscher Bundesländer, die jeweils die Aussichten auf sinkende Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) drosselten, konnten die Kurse der Bundesanleihen nur kurz drücken.

Die – dem Kurs gegenläufige - Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel bis zum späten Nachmittag leicht auf vier Prozent. Der Bund-Future stieg um 13 Basispunkte auf 115,35 Prozent. Die Rendite der US-Treasuries zehnjähriger Laufzeit lag zuletzt neun Basispunkte im Plus bei 3,93 Prozent.

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