Anleihen
Druck auf die Rentenmärkte setzt sich fort

Die europäischen Staatsanleihen sind schwach in die letzte Handelswoche des Jahres gestartet. Am Morgen belasteten die schwachen Vorgaben der US-Anleihen vom Montag, am Nachmittag drückten dann besser als erwartete Daten vom amerikanischen Immobilienmarkt auf die Rentenkurse.

HB FRANKFURT.In den USA stiegen die Verkäufe neuer Häuser im November im Vergleich zum Vormonat um 3,4 Prozent; Volkswirte hatten lediglich einen Anstieg um 1,5 Prozent erwartet. Rentenhändler warten schon lange darauf, dass die Blase am Immobilienmarkt platzt – die gestrigen Daten wiesen jedoch nicht in diese Richtung und ließen deshalb die Hoffnungen auf Leitzinssenkungen in den USA weiter schwinden.

Die Rendite der zehnjährigen US-Anleihe stieg bis zum Abend deutlich auf 4,65 Prozent, die der zehnjährigen Bundesanleihe erhöhte sich auf 3,93 Prozent und damit den höchsten Stand seit Mitte August. Der Terminkontrakt Bund-Future lag am Abend 0,35 Prozentpunkte niedriger bei 116,27 Prozent. Die Umsätze waren jedoch gering. Seit Dezember verliert der Terminkontrakt kontinuierlich.

Die Auktion zweijährigen US-Anleihen über 20 Mrd. Dollar traf am Abend auf eine robuste Nachfrage, die Rendite lag bei 4,765 Prozent. Heute werden fünfjährige US-Bonds über 13 Mrd. Dollar versteigert.

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