Anleihen
Emissionen belasten US-Staatsbonds

Unterschiedlich haben sich am Dienstag die Anleihemärkte in den USA und im Euro-Raum entwickelt. Während die Renditen zehnjähriger US-Treasuries deutlich stiegen, nämlich um acht Basispunkte auf 3,77 Prozent, rentierte die Bundesanleihe etwas niedriger als am Vortag.

FRANKFURT. Unterschiedlich haben sich gestern die Anleihemärkte in den USA und im Euro-Raum entwickelt. Während die Renditen zehnjähriger US-Treasuries deutlich stiegen, nämlich um acht Basispunkte auf 3,77 Prozent, rentierte die Bundesanleihe etwas niedriger als am Vortag. Die US-Renditen wurden von den größtenteils steigenden Kursen an den Börsen sowie die Flut an neuen US-Bonds angeschoben. Gestern nahmen die USA die Rekordsumme von 34 Mrd. Dollar über eine zweijährige Anleihe auf. Die USA müssen die Finanzierung des 700 Mrd.Dollar schweren Rettungspakets vor allem über Anleihen stemmen. Das dürfte die Kurse der Bonds nach Ansicht von Marktstrategen noch weiter drücken und die Renditen nach oben treiben.

Im Euro-Raum stützen die Zinssenkungserwartungen, die Anleihen, die neue Nahrung von den Inflationszahlen bekamen. Im Euro-Raum ist die Teuerungsrate im September erneut gesunken, was den geldpolitischen Spielraum der Europäischen Zentralbank erhöht. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hatte am Vortag bereits relativ deutlich auf Zinssenkungen angespielt. Gestützt wurden die Bonds zudem durch das Rekordtief beim Index zum US-Verbrauchervertruen. Der Terminkontrakt Bund-Future stieg bis zum späten Nachmittag um 27 Basispunkte auf 117,39 Prozent.

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