Anleihen
Inflationssorgen lassen Renditen steigen

An den europäischen und US-Anleihemärkten sind die Kurse am Mittwoch gefallen und die Renditen entsprechend gestiegen.

HB FRANKFURT. Nach der Zinssenkung der US-Notenbank vom Dienstag nahmen die Befürchtungen zu, dass sich die Inflation weltweit beschleunigen wird. EZB-Ratsmitglied und Bundesbankpräsident Axel Weber rechnet für den Rest des Jahres mit steigenden Inflationsraten. Die höheren Inflationserwartungen haben dazu geführt, dass sich der Renditeabstand zwischen zwei- und zehnjährigen Staatspapieren ausgeweitet hat. In den USA stieg er von 0,38 Prozentpunkten vor dem Zinsschritt der Federal Reserve auf 0,54 Prozentpunkte gestern. Im Euro-Raum weitete er sich um fünf Basispunkte auf 23 Basispunkte aus.

Am Nachmittag rentierten zehnjährige US-Treasuries deutlich höher bei 4,54 Prozent. Die Rendite entsprechender Bundesanleihen zog ebenfalls markant auf 4,26 Prozent an. Indes sank der Bund-Future, das Stimmungsbarometer am Terminmarkt, um 46 Basispunkte auf 113,20 Prozent.

Am Primärmarkt gab es Ankündigungen im Unternehmenssegment. Euro-Anleihen planen der Chemiehersteller BASF und der US-Pharmakonzern Schering-Plough, hieß es aus Konsortialkreisen. Sie sollen Benchmark-Charakter haben, also ein Volumen von mindestens 500 Mill. Euro.

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