Anleihen-Märkte
US-Anleihen büßen Vorsprung an Rendite ein

Wenig Bewegung gab es am Mittwoch an den Anleihemärkten vor Zinsentscheidungen in den USA und im Euroraum. Marktteilnehmer gingen davon aus, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) den Leitzins am Mittwochabend unangetastet lassen wird. Für die Zukunft rechnen sie mit einem unveränderten oder niedrigeren Leitzins.

HB FRANKFURT. Die zehnjährigen US-Treasuries rentierten bei 4,63 Prozent etwas höher.

Hingegen dürfte die Europäische Zentralbank (EZB) heute eine Zinserhöhung für Juni andeuten, glauben Experten. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe notierte bei 4,20 Prozent marginal höher. Dagegen fiel der Kurs des Terminkontrakts Bund-Future um 11 Basispunkte auf 113,69 Prozent.

Die unterschiedlichen Zinserwartungen haben dazu geführt, dass sich der Renditevorsprung von US-Staatsanleihen gegenüber Bundesanleihen verringert hat. Bei den zweijährigen Papieren, die stärker auf Veränderungen bei den Zinserwartungen reagieren, ist der Spread von 91 Basispunkten Ende 2006 auf 51 Basispunkte gesunken.

Am Primärmarkt begab Total Capital eine Anleihe im Volumen von 500 Mill. Dollar. Die Rendite des fünfjährigen Papiers liegt 48 Basispunkte über der Rendite von entsprechenden Staatsanleihen. GE Capital European Funding plant eine Euro-Anleihe mit Fälligkeit März 2011.

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