Anleihen
Renditen geben deutlich nach

Nach zwei Tagen mit Kursverlusten haben die Anleihen in Europa und den USA am Montag deutlich zugelegt. Entsprechend sanken die Renditen. Schub für die Anleihen brachten fallende Aktienkurse.

FRANKFURT. Außerdem ist für diese Woche in Europa das bislang geringste Emissionsvolumen an Staatsanleihen in diesem Jahr angekündigt. Beschafften sich vergangene Woche im Euroraum noch mehrere Länder insgesamt 21 Mrd. Euro über Anleiheemissionen, plant in dieser Woche lediglich Irland eine Platzierung über eine Milliarde Euro. Darüber hinaus fließen laut Berechnungen von Unicredit in der laufenden Woche 39 Mrd. Dollar aus Zinszahlungen und Rückzahlungen fälliger Papiere an die Anleger – Geld, das zumeist wieder investiert wird. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten neun Basispunkte niedriger bei 3,18 Prozent. Bei 122,55 Prozent lag der Terminkontrakt Bund-Future 74 Basispunkte im Plus.

In den USA trieben schwache Konjunkturdaten die Anleihekurse an. Der Index der Frühindikatoren für März ging deutlicher als erwartet zurück. Goldman Sachs prognostiziert in einer Studie zudem eine „anämische“ Erholung in diesem Jahr und sieht die Deflation über die nächsten Jahre als Bedrohung für die US-Wirtschaft. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries fiel neun Basispunkte auf 2,85 Prozent.

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