Anleihen
Renditen steigen nach den neuen US-Daten

Die Rentenmärkte in den USA und in der Eurozone laufen derzeit parallel: In der vergangenen Woche stiegen die Renditen der zehnjährigen staatlichen Benchmarktitel und beendeten damit eine mehrwöchige Serie stetig fallender Effektivverzinsungen.

ina FRANKFURT. Zum Tendenzbruch trugen maßgeblich auch die Freitagsdaten bei. Die US-Einzelhandelsumsätze im Juli stiegen um 1,4 Prozent, während Ökonomen lediglich mit 0,8 Prozent gerechnet hatten. Das gab den Konjunkturoptimisten mit ihrer Erwartung weiterer Zinserhöhungen Auftrieb – Vertreter des gegnerische Lagers erwarten eine deutliche Konjunkturabkühlung. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasury stieg auf rund 4,98 Prozent, die der entsprechenden Bundesanleihe auf 3,99 Prozent.

Vor diesem Hintergrund erwarten Börsianer die makroökonomischen Daten der laufenden Woche mit Spannung. Morgen stehen die britische Inflation sowie aus den USA Zahlen zur Lage der Industrie, zu den Erzeugerpreisen und zu den Kapitalflüssen im Mittelpunkt. Am Mittwoch folgen Daten zum Wirtschaftsklima im Euroraum sowie in den USA unter anderem Angaben zu Verbraucherpreisen, Wohnbaubeginnen und Industrieproduktion. Am Donnerstag rücken die Industrieproduktion in der Eurozone und die US-Frühindikatoren in den Blick. Der Freitag steht im Zeichen des US-Verbrauchervertrauens.

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