Anleihen
Renten trotzen aktuellen Konjunkturdaten

Die europäischen und amerikanischen Anleihemärkte sind nach den Renditerückgängen der vergangenen Tage ruhig in die neue Handelswoche gestartet. Leichten Druck brachten am Nachmittag US-Daten.

cü FRANKFURT. Der Einkaufsmanagerindex des Großraums Chicago stieg überraschend auf 57,9 Punkte. Analysten hatten einen leichten Rückgang erwartet. Dennoch änderte der Index Händlern zufolge im Prinzip nichts an der Einschätzung, dass die US-Notenbank bei ihrer Sitzung in der kommenden Woche die Leitzinsen zunächst unverändert lassen wird. Nach Ansicht der Commerzbank liegt dabei das Risiko in einer negativen Überraschung.

Die Rendite der zehnjährigen US-Anleihe veränderte sich gestern mit knapp unter fünf Prozent kaum. Im Euro-Raum rentierte die zehnjährige Bundesanleihe am späten Nachmittag mit 3,92 Prozent sogar leicht unter dem Niveau vom Freitag. Der Terminkontrakt Bund-Future verlor 0,02 Prozentpunkte auf 116,76 Prozent. Vergangene Woche hatte er 0,41 Prozentpunkte zugelegt.

Besser als erwartete Daten zu den deutschen Einzelhandelsumsätzen und zum Unternehmensvertrauen im Euro-Raum hatten die europäischen Märkte nicht belastet. Die Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag gelte ohnehin als ausgemachte Sache - von daher hätten die Daten keinen Einfluss gehabt, hieß es.

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