Anleihenbericht
Bondkurse stehen unter Druck

Festere Aktienbörsen und das US-Rettungspaket für den Finanzsektor haben am Montag die Bondkurse in den USA und im Euro-Raum unter Druck gebracht. Im Euro-Raum belastete zudem der für heute angekündigte Emissionskalender der Bundesfinanzagentur für das zweite Quartal.

HB FRANKFURT. Investoren befürchten, dass das Emissionsvolumen noch höher ausfallen wird als bereits angekündigt. Das breitere Angebot dürfte weiter auf die Anleihekurse drücken. Der US-Bondmarkt erhielt hingegen Unterstützung von einer Ankündigung Chinas, Treasuries seien weiterhin ein wichtiger Teil ihrer Anlagestrategie. Das Land ist der größte Investor in US-Staatspapiere. Die Kurse der US-Treasuries gaben daher weniger nach als europäische Papiere.

Zehnjährige Treasuries rentierten bei 2,63 Prozent kaum verändert zum Schlussstand vom Freitag. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um vier Basispunkte auf 3,01 Prozent. Der Bund-Future, das Stimmungsbarometer am Terminmarkt, fiel 43 Basispunkte auf 124,18 Prozent. Schweden zapfte den Primärmarkt mit einer 30jährigen Anleihe an. Im Unternehmenssegment plant Bayer ein 5,5jähriges Papier im Volumen von 1,3 Mrd. Euro, hieß es aus Konsortialkreisen. Die Rendite soll 190 Basispunkte über dem mittleren Swapsatz liegen.

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