Anleihenbericht
Bondrenditen pendeln um Vorwochenstände

Am Markt für Staatsanleihen haben sich die Renditen am Montag um das Niveau vom Freitag bewegt. US-Treasuries mit zehn Jahren Laufzeit rentierten am Nachmittag unverändert bei 3,57 Prozent. Erfreuliche Nachrichten zur Konjunktur sorgten zunächst für Verkaufsorders.

HB FRANKFURT. Der Konjunkturindex der Fed Chicago stieg im Juli auf minus 0,74 von minus 1,82 im Juni, wobei besonders Teilindikatoren für die Produktion und die Einkommen zugelegt hatten. Verbesserungen gab es aber auch bei der Arbeitsmarktkomponente sowie beim privaten Konsum und im Häusermarkt. Nach dem Handelsstart der US-Börsen drückten Kauforders die Renditen aber wieder. Zwischenzeitlich hatte sie ein Wochenhoch erreicht.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten angesichts gemischter Konjunktursignale ebenfalls kaum verändert bei 3,30 Prozent. Der Bund-Future lag bei 122,00 Prozent. Der Auftragseingang der europäischen Industrie war im Juni überraschend stark gestiegen. EZB-Chef Jean-Claude Trichet sprach auf dem Notenbanker-Treffen im amerikanischen Jackson Hole zwar von Signalen, dass der Absturz der Konjunktur ende. Der Weg der Erholung werde aber „sehr steinig“. Die Talfahrt am britischen Häusermarkt wird nach Ansicht von Anleiheinvestoren weitergehen, wie eine Umfrage der Royal Bank of Scotland ergab.

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