Anleihenbericht
Neue Papiere stützen Bondrenditen

An den Anleihemärkten im Euro-Raum und den USA sind am Dienstag die Kurse leicht gefallen und die Renditen entsprechend gestiegen. Das Volumen an neuen Papieren, das am Dienstag auf den Markt kam, drückte auf die Kurse.

HB FRANKFURT. Investoren befürchten, dass das Angebot die Nachfrage übersteigt. In den USA stand am Abend die Auktion eines dreijährigen Bonds über 35 Mrd. Dollar an. Österreich zapfte den Kapitalmarkt mit zwei Papieren an und spielte 2,2 Mrd. Euro ein. Italien nahm 5,5 Mrd. Euro auf. Die Niederlande kamen mit einer fünfjährigen Anleihe über 6,2 Mrd. Euro an den Markt. Und Großbritannien platzierte einen zehnjährigen Gilt über vier Mrd. Pfund (4,6 Mrd. Euro). Zusätzlich lasteten Daten zum Auftragseingang in Deutschland (siehe Devisen) auf den Bondkursen. Gebremst wurden die Kursverluste durch einen Kommentar einer Beraterin von Präsident Barack Obama, die USA sollten ein zweites Konjunkturpaket erwägen.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog um zwei Basispunkte auf 3,32 Prozent an. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es 24 Basispunkte nach unten auf 121,74 Prozent. Zehnjährige Treasuries rentierten bei 3,51 Prozent kaum verändert.

Am Primärmarkt will Metro 600 Mio. Euro über eine fünfjährige Anleihe beschaffen, verlautete aus Konsortialkreisen.

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