Anleihenbericht
ZEW-Daten belasten Bondkurse

An den Anleihemärkten im Euro-Raum und den USA sind am Dienstag die Kurse gefallen und die Renditen gestiegen. Auf die Kurse drückten die ZEW-Daten sowie ein Kommentar von EZB-Vizepräsident Lucas Papademos.

HB FRANKFURT. Dieser hält eine Erholung der Konjunktur im Euro-Raum bereits Ende des Jahres für möglich. Gebremst wurden die Kursverluste durch neue Daten vom US-Eigenheimmarkt. Dort sind im April die Neubaubeginne überraschend auf ein Rekordtief gesunken.

Am Primärmarkt hat Agricultural Bank of China die bisher größte Anleiheemission eines chinesischen Unternehmens platziert. Das Kreditinstitut beschaffte sich mit mehreren Tranchen 50 Mrd. Yuan (5,4 Mrd. Euro), um die Kapitaldecke zu stärken. In Europa begab Großbritannien einen Gilt mit Laufzeit 2038 im Volumen von 1,25 Mrd. Pfund (1,42 Mrd. Euro). Irland nahm eine Milliarde Euro in zwei Tranchen auf.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten bei 3,45 Prozent acht Basispunkte höher. Die Rendite zehnjähriger Treasuries stieg drei Basispunkte auf 3,26 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future gab 73 Basispunkte auf 120,60 Prozent nach. Der seit zwei Monaten andauernde Abwärtstrend dürfte anhalten, weil der Appetit nach höher verzinslichen Aktiva zunimmt, erwartet Helaba Landesbank Hessen-Thüringen.

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