Anleihenmarkt-Ausblick
Anleger rechnen mit steigenden US-Bonds

Die Staatsanleihen werden sich diese Woche diesseits und jenseits des Atlantiks wohl unterschiedlich entwickeln. Händler gehen davon aus, dass schlechte US-Konjunkturdaten bei den Treasuries für steigende Kurse sorgen.

FRANKFURT. Die Staatsanleihen werden sich diese Woche diesseits und jenseits des Atlantiks wohl unterschiedlich entwickeln. Händler gehen davon aus, dass schlechte US-Konjunkturdaten bei den Treasuries für steigende Kurse sorgen. Im Mittelpunkt des Interesses stehen bei den anstehenden Daten besonders die ISM-Einkaufsmanagerindizes und Arbeitsmarktdaten.

Europäische Anleihen werden hingegen angesichts der Inflation in der Euro-Zone voraussichtlich weiter verlieren, sagten Händler. Bei den heute anstehenden Verbraucherpreisen in der Eurozone für März gehen Volkswirte von einem Anstieg auf ein 14-Jahreshoch bei 3,3 Prozent aus.

Der Kurs der zehnjährigen Bundesanleihe hatte in der vergangenen Woche bereits kräftig nachgegeben. Die Rendite war im Wochenverlauf um 17 Basispunkte auf 3,93 Prozent gestiegen. US-Treasuries rentierten am Freitag mit 3,44 Prozent neun Basispunkte niedriger als am Vortag.

Der Primärmarkt steht vor einer recht aktiven Auktionswoche. Belgien platziert heute Anleihen mit Laufzeiten zwischen fünf und 27 Jahren im Gesamtvolumen von bis zu 3,4 Mrd. Euro. Am Donnerstag will sich Frankreich über zehnjährige Papiere bis zu 5,5 Mrd. Euro beschaffen. Für denselben Tag hat Großbritannien eine zweijährige Anleihe über 3,75 Mrd. Pfund angekündigt.

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