Anleihestrategie
Agenturen raten Lanxess gut

Das aus dem Bayer-Konzern abgespaltene Chemieunternehmen Lanxess macht Gewinn und wird von den Ratingagenturen wohlwollend beobachtet. Das stützt den Anleihenkurs.

Gut 13 Prozent Steigerung des operativen Gewinns im ersten Quartal geben Anlass zur schönsten Hoffnung: Das Management des Chemieablegers von Bayer will den Rohgewinn (Ebitda) im Gesamtjahr 2006 um 10 bis 17 Prozent auf 640 bis 680 Millionen Euro steigern. Zunächst waren 610 bis 677 Millionen Euro vorgesehen. Das gilt selbst dann, wenn der Umsatz leicht zurückgehen sollte, von 7,2 Milliarden Euro auf weniger als sieben Milliarden Euro.

Inzwischen gilt bei Lanxess nicht mehr Masse des Umsatzwachstums (gut sechs Prozent im ersten Quartal), sondern die Klasse überproportionaler Gewinnzuwächse. Dem Unternehmen helfen die gute Chemiekonjunktur, der Verkauf unrentabler Töchter sowie der Konzernumbau. Er soll bis 2008 jährlich 160 Millionen Euro einsparen. 2005 erreichte die Eigenkapitalquote von Lanxess 28,9 Prozent, die Nettofinanzschulden betrugen 680 Millionen Euro. 2006 werden 700 Millionen erwartet.

Anklang finden die Perspektiven auch bei den Ratingagenturen: Sie setzten, wie zuletzt Moody's, den Ausblick (BBB-/Baa3) auf positiv. Hält der Ertragszuwachs an, ist für Moody's eine Ratingverbesserung innerhalb der kommenden 12 bis 18 Monate möglich. Das sollte den Kurs (96,64 Prozent) der bis zum 21. Juni 2012 laufenden 4,12-prozentigen Lanxess-Anleihe unterstützen. Die Rendite beträgt 4,79 Prozent.

ISIN XS0222550880

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%