Anleihestrategie
Bayer-Rating bleibt stabil

Aus finanzieller Sicht vielleicht eine gewagte Übernahme: Der Chemiekonzern Bayer musste sich hoch verschulden, um Schering zu übernehmen. Doch auch aus Sicht der Anleihe-Investoren hat sich die Investition rentiert.

17 Milliarden Euro ließen sich die Leverkusener die Übernahme des Berliner Konkurrenten Schering kosten. Der Deal trieb die Verschuldung des auf die Geschäftsfelder Gesundheit (einschließlich Pharma), Pflanzenschutz sowie Chemiewerkstoffe konzentrierten Unternehmens zeitweise auf mehr als 26 Milliarden Euro. Inzwischen sind daraus 12,5 Milliarden Euro Nettoschulden bei einem erwarteten operativen Ergebnis (Ebitda) von 6,3 Milliarden geworden - Schuldentendenz weiter sinkend.

Schering erweist sich immer mehr als Glücksfall: Allein bis 2009 erreichen elf Medikamente die Phase III der klinischen Erprobung vor der Marktreife. Die Gewinnmarge der Gesundheitssparte liegt im laufenden Jahr über 25 Prozent (vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) und soll 2009, so die Schätzung des Managements, 28 Prozent erreichen.

Damit dürfte die stabile Ratingeinschätzung (BBB+/A3) für die Bayer-Anleihen gesichert sein. Die bis April 2012 laufende sechsprozentige Anleihe bringt beim Kurs von 104 Prozent eine Rendite von 5,01 Prozent (ISIN XS0145758040).

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