Anleihestrategie
Gildemeister bietet Chancen für Mutige

Auf den Staatsanwalt im Haus reagieren Aktien- und Anleihebesitzer allergisch – wie beim Bielefelder Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister.

Hier ermitteln Fahnder wegen eines Anfangsverdachts auf Untreue, Bestechung, Steuerhinterziehung und Insiderhandel. Auch Vorstandschef Rüdiger Kapitza haben die Ermittler im Visier. Daraufhin brach der Kurs der Gildemeister-Anleihe von 105 Prozent auf 97,45 Prozent ein (aktuell 100 Prozent) – für mutige Anleger eine Chance.

2007 wird für die Bielefelder das beste Geschäftsjahr in der 137-jährigen Unternehmensgeschichte: Der Umsatz dürfte rund 1,5 Milliarden Euro (nach 1,3 Milliarden) erreichen, der Jahresüberschuss soll um 60 Prozent auf 27,1 Millionen Euro wachsen. Die Schulden dürften leicht auf rund 484 Millionen Euro zurückgehen. Die Aufträge von rund 1,5 Milliarden Euro sichert die Beschäftigung bis Ende 2008. Allerdings könnte der Zuwachs infolge der Finanzkrise geringer ausfallen. Bewertet wird die Anleihe mit B und B1 im spekulativen Bereich bei stabilen Aussichten. Der Bond ist zum 19. Juli 2008 zu 104,88 Prozent kündbar.

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