Anleihestrategie
Nachrangig mehr Rendite

Anleger können bei sicher höherem, aber durchaus überschaubarem Risiko ihre Renditen verbessern: Nachrangige Anlagen bieten hier gute Chancen. Beispiel Von Essen Bankgesellschaft.

Noch Anfang Juli brachte die zehnjährige Bundesanleihe 4,13 Prozent Rendite. Inzwischen erzielen kaufwillige Anleger mit den Schuldverschreibungen des Finanzministers nur noch 3,70 Prozent. Doch es gibt attraktive Alternativen: Statt der Magerstufe von 3,70 Prozent können mutige Anleger mit den zehn Jahre laufenden Kapitalbriefen der Von Essen Bankgesellschaft fünf Prozent erzielen. Bei siebenjähriger Laufzeit zahlt die Bank 4,50 Prozent, die Verzinsung der entsprechenden Bundesanleihe liegt bei 3,66 Prozent. Bei acht Jahren Laufzeit kassiert der Anleger 4,75 Prozent (Bund 3,64 Prozent).

Die Aufstockung birgt allerdings Risiken: Anders als Spareinlagen oder Festgelder, die durch die Sicherungssysteme komplett oder in Millionenhöhe abgesichert sind, werden die Kapitalbriefkäufer im Konkursfall der Bank erst nach den bevorrechtigten Gläubigern ausgezahlt. Doch dieses Risiko dürfte überschaubar sein: Die 1969 gegründete Bank arbeitete stets in den schwarzen Zahlen und gehört seit 2006 zum belgisch-niederländischen Finanzkonzern Fortis. Mindestanlage: 500 Euro. Infos: Telefon 02 01/8 11 80.

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