Anleihestrategie
Solides Investment in BASF

Das Ludwigshafener Chemieunternehmen BASF steht gut da, auch wenn sich einige Analysten verschnupft zeigen.

2006 knackte der weltweit führende Chemieproduzent die Marke von 50 Milliarden Euro Umsatz. Vom 23-prozentigen Erlösplus stammten knapp zehn Prozent aus zugekauften Sparten bei Degussa (Bauchemie), Johnson Polymer (Polymere) und der amerikanischen Engelhard. Die trieben aber auch die Nettoschulden von 3 Milliarden auf 8,6 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalquote sank von 49,1 auf 41 Prozent der Bilanzsumme. Doch der Anstieg des Betriebsergebnisses (Ebitda) um gut 18 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro sowie des operativen Cash-Flows von 5,2 auf 5,9 Milliarden Euro versöhnen Anleger. Zudem will BASF die Jahresdividende verdreifachen und 2007/08 für drei Milliarden Euro eigene Aktien kaufen.

Das erfreut die Aktionäre, verstimmt aber die Ratingagenturen. Sie stuften unisono die Aussichten für das nur selten in der Chemie vergebene Qualitätsrating (AA-/Aa2) als negativ ein. Doch allein der jährlich freie Cash-Flow (3,5 bis 4,0 Milliarden Euro) reicht für die Belohnung der Aktionäre aus. Zudem sollen die Schulden 2007 um 1,7 Milliarden Euro abgebaut werden. Anleiheinteressenten bauen mit der bis 30. Mai 2012 laufenden 3,37-prozentigen BASF-Anleihe ein solides Investment auf. Beim steuergünstigen Kurs von 96,20 Prozent beträgt die Rendite 4,19 Prozent.

ISIN DE000A0EUB86


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