Anleihestrategie
Tchibo wieder auf der Käuferliste

Der Kaffeekonzern Tchibo versucht gerade einen Strategiewandel. Der Ertrag soll wieder gesteigert werden. Anleihegläubiger finden ein Papier, das von Analysten wieder gut geratet wird.

Es sticht dem Flaneur in Mitteleuropas Fußgängerzonen richtig ins Auge: Das Einzelhandelssortiment des Kaffeerösters schwenkt mit chromblitzenden Küchengeräten und Designer-Weingläsern über zum Edellook. Weg vom Ramsch, hin zu hochwertigen, originellen und knappen Gebrauchsgütern, lautet die neue Strategie. Sie ist die Antwort des seit Anfang 2006 amtierenden Vorstandsvorsitzenden Markus Conrad auf die Probleme des – neben Kaffee – zweiten Kerngeschäfts des Unternehmens.

Im Clinch mit Discountern und ihren Wochenangeboten blieb Tchibo auf seiner Aktionsware sitzen. 2006 halbierte sich der operative Ertrag des Teilkonzerns Tchibo, und im ersten Halbjahr 2007 sank das Betriebsergebnis (Ebit) um 57 Prozent auf 45 Millionen Euro. Im Konzern, dem zu 50,4 Prozent der Kosmetikproduzent Beiersdorf gehört, ging das Ebit um vier Prozent auf 334 Millionen Euro zurück.

Positiv: Die Nettoliquidität erhöhte sich um 45 Millionen auf 954 Millionen Euro, der Cash-Flow um sieben Prozent. Für die Tchibo-Anleihe besteht kein Rating der Agenturen. Analysten stufen sie im A-Bereich (gute Qualität) ein.

DIE TCHIBO-ANLEIHE
Laufzeit13.10.2014
Kupon (%)4,50
Kurs (%)96,88 (25.2.08)
Rendite (%)5,06 (25.2.08)
ISINDE000A0DLWN6
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