Anleihestrategie
Wienerberger will Weltmeister bleiben

Den Titel des Ziegelweltmeisters will der Baustoffkonzern mit allen Mitteln verteidigen: 25 neue Ziegeleien wollen die Österreicher in den kommenden fünf Jahren bauen, um ihre Kapazitäten in den rasch wachsenden Absatzgebieten Osteuropas zu verdoppeln.

Munitioniert haben sie sich dafür mit einer Hybridanleihe in Höhe von 500 Millionen sowie einer Kapitalerhöhung von netto 424 Millionen Euro. Die verbleibenden Mittel dienen dem Schuldenabbau. Sie sanken um 16 Prozent auf 970 Millionen Euro, statt 72,9 Prozent wie noch Ende September 2006 machen sie aktuell 43,9 Prozent des Eigenkapitals von 2,2 Milliarden Euro aus. Damit ist das Rating (BBB/Baa2) bei stabilen Aussichten kräftig untermauert.

Zwar fiel der Umsatz- und Gewinnzuwachs im dritten Quartal etwas schwächer aus, aber für das Gesamtjahr geht der Vorstand von einem Anstieg des operativen Ergebnisses (Ebitda) um 15 Prozent aus. In den ersten drei Quartalen betrug der Zuwachs 21 Prozent. Mit der bis April 2012 laufenden 4,87-prozentigen Wienerberger -Anleihe können Anleger 5,36 Prozent Rendite erzielen. Der Kurs liegt bei 94,33 Prozent (ISIN XS0217731586).

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