Bondmarkt
Hypothekenkrise treibt Anleger in Staatsanleihen

Die US-Hypothekenkrise hat am Mittwoch erneut für Bewegung am Bondmarkt gesorgt. Investoren schichteten aus Unternehmensanleihen, Schwellenlandbonds und Aktien in sichere Staatspapiere um und ließen die Kurse in Europa und zunächst auch in den USA steigen.

HB FRANKFURT. Hintergrund war, dass Moody’s die Bonitätsnote für mit Subprime-Hauskrediten besicherte Papiere senkte. Standard & Poor’s erwägt, dies ebenfalls zu tun. Einige Stimmen bezeichneten den Run auf Anleihen jedoch als überzogen, und tatsächlich gingen die Kurse der Treasuries am Nachmittag zurück. Höhere Preise für US-Aktienfutures kündigten einen freundlichen Börsenstart an – und damit wieder mehr Risikobereitschaft bei Investoren. US-Treasuries rentierten höher bei 5,04 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen deutschen Staatsanleihe gab weiter deutlich nach auf 4,55 Prozent, der Bund-Future stieg 0,32 Prozentpunkte auf 110,97 Prozent.

Am Markt für Neuemissionen stockte Deutschland ein zweijähriges Papier mit einem Kupon von 4,5 Prozent um sieben Mrd. Euro auf. Portugal platzierte eine 20-jährigen Anleihe über 750 Mill. Euro. Der Bond ist mit einem Nominalzins von 4,5 Prozent ausgestattet. Rheinland-Pfalz kam mit zweijährigen Schatzanweisungen mit einem Kupon von 4,5 Prozent an den Markt. Bloomberg

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