Premium Bundesanleihen Das Ende eines Mythos

Bundesanleihen spielen für Großanleger eine immer geringere Rolle. Das Zinstief macht die einst beliebten Wertpapiere unattraktiv. Investoren suchen ihre Chancen woanders. Viele sehen Draghis Geldpolitik als Gefahr.
„Wir müssen auf Mario Draghis experimentelle Geldpolitik reagieren.“ Quelle: dpa
Bundesadler im Bundestag

„Wir müssen auf Mario Draghis experimentelle Geldpolitik reagieren.“

(Foto: dpa)

FrankfurtEs ist ein leiser Abgesang: In vier Jahren werden Investoren keine Bundesanleihen mehr besitzen – rein rechnerisch, wenn man den Trend einfach fortschreibt. Binnen fünf Jahren hat sich die Quote der Bundesanleihen in den Depots der Großanleger mehr als halbiert. Es sind noch magere 4,2 Prozent der Anlagen in den für Großinvestoren aufgelegten Spezialfonds von Universal-Investment (siehe Grafik). Das hat die Fondsgesellschaft für das Handelsblatt errechnet. Sie verwaltet in den Produkten rund 207 Milliarden Euro. „Das bietet einen guten Querschnitt für den Markt der Großanleger mit Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerken, Stiftungen und ähnlichen Adressen“, sagt Universal-Geschäftsführer Markus Neubauer.

 
Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.

Mehr zu: Bundesanleihen - Das Ende eines Mythos

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%