Fitch-Experte
Euro-Zone hat das Gröbste hinter sich

Die Rufe nach einem Kollaps der Währungsunion scheinen verhallt: Auch ein Experte der Ratingagentur Fitch hält den schlimmsten Teil der Euro-Krise für überstanden. Bis zum Ende der Krise sieht er aber noch viel Zeit.
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LondonÄhnlich wie viele europäische Spitzenpolitiker hält auch die Ratingagentur Fitch den schlimmsten Teil der Euro-Krise für überstanden. Mit dem Austritt eines Mitgliedslandes aus der Währungszone sei wohl ebenfalls nicht mehr zu rechnen, sagte ein hochrangiger Vertreter der Agentur am Dienstag vor Finanzexperten auf einer Konferenz in London.

In den Augen von Douglas Renwick, dem Leiter der für die europäische Staatsschuldenkrise zuständigen Abteilung bei Fitch, haben sich die 17 Euro-Staaten in den vergangenen drei Jahren recht erfolgreich durch die Krise gekämpft und einen Kollaps der Währungsunion damit "sehr unwahrscheinlich" gemacht.

Dies ändere freilich nichts an der Tatsache, dass noch viel zu tun bleibe: Vermutlich werde es noch bis zum Ende des Jahrzehnts dauern, die Konstruktionsfehler der Eurozone endgültig auszumerzen, sagte Renwick.

Neben Renwicks Kommentaren deuten auch die gesunkenen Risikoaufschläge auf Staatsanleihen von Euro-Sorgenkindern sowie der um ein Neun-Monats-Hoch herum notierende Euro auf Entspannung an den Märkten hin. In den vergangenen Wochen haben sich zudem mehrere Regierungschefs optimistisch geäußert, dass die Währungszone das Gröbste in der Krise bereits hinter sich gelassen haben dürfte.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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  • In der Tat! Die exportfixierte sogenannte neoliberale Angebotspolitik ist gescheitert!!!
    Der Monetarismus der Chikagoer Schule der Volkswirtschaft nach Milton Friedman hat global versagt! Die Freihandel-Theorie ist seit Abbe Galiani, Friedrich List, Emmanuel Todd und Linksparteimitglied Franz Groll lange widerlegt!!!


    Manfred Julius Müller für Zollgrenzen

    http://www.neo-liberalismus.de

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  • Das Verteilen von Beruhigungspillen hat System. Die gröbste Herausforderung steht dem Euro noch bevor, verursacht durch Italien und Frankreich. Im Vergleich dazu ist das griechische Problem von völlig untergeordneter Bedeutung. Nur werden wir im Euro-Raum keinen Politiker finden, der hierzu klar Stellung bezieht...

  • Das ist doch ganz einfach. Das Falschgeldsystem hat keinen inneren Wert. Der Wert der Währungen basiert ausschließlich auf Vertrauen. Es bleibt also gar nichts anderes übrig, als zu versuchen das Vertrauen durch Schönreden zu stärken.

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